
Mit zunehmend verfügbarer Rechenleistung wird für die Robotik die stereoskopische Bilderkennung immer interessanter, bei der aus mehreren Kamerabildern das dreidimensionale Objekt rekonstruiert werden kann.
Nach einer Kalibrierung, bei der neben verschiedenen internen Kameraparametern die Lage und Blickrichtung der Kameras berechnet wird, werden durch eine Korrespondenzanalyse zusammengehörige Bildpunkte gesucht und aus diesen eine dreidimensionale Punktwolke ermittelt.
Mit der Führung der Kameras durch den 6-Achs Roboter kann das Objekt aus mehreren Richtungen betrachtet werden, was in Verbindung mit einer Sichtweiteneinschränkung auf eine virtuelle Box Vorteile für eine spätere Objektidentifikation mit sich bringt.